Wie duftet Entspannung? Wissenswertes über die Kultur des Räucherns

Jeder von uns besitzt Millionen: Millionen von Riechzellen. Über 30.000.000 dieser hochsensiblen Zellen hat jeder Mensch. Viel Potenzial also, um sich mit hochwertigem Rauchwerk die vielseitigen Wirkungen von feinen Düften zunutze zu machen. Wenn die Tage kürzer werden und der Winter an die Haustür klopft, eignen sich Räucher-Rituale sehr gut, um zu entspannen, seine Gedanken zu ordnen oder die Stimmung zu heben.  

Der Kult um den Rauch ist fast so alt wie die Menschheit. Schon früh entdeckten unsere Vorfahren, dass Pflanzen einen inspirierenden Duft entwickeln, wenn sie erhitzt werden. Rund um den Erdball entstand eine vielfältige Kultur des Räucherns. Man nutzte die pflanzlichen Düfte ihrer belebenden Wirkung wegen oder um sich zu entspannen, häufig auch, um sich im Rahmen von religiösen Riten in eine feierliche Stimmung zu bringen. Weihrauch und Myrrhe beispielsweise avancierten in der religiösen Räuchertradition zu kostbaren Räucherpflanzen, die zum Teil mit Gold aufgewogen wurden. Zum Glück sind die wertvollen Bestandteile der beliebten Pflanzen heute für jeden nutzbar, um auf wunderbar leichte Art Körper und Geist zu beleben.

Wie Rauchwerk wirkt – und uns ganze Welten zu öffnen vermag

Was passiert beim Räuchern? Das Erhitzen setzt die wertvollen Duftstoffe in der Pflanze frei und beschert unseren 30 Millionen Riechzellen eine wahre Fülle von Sinneseindrücken. Diese werden in unserem Gehirn verarbeitet und zwar in einem der evolutionär ältesten Hirnregionen: dem Hippocampus, unserem Zentrum der Erinnerungen, sowie dem limbischen System, das für unsere Emotionen zuständig ist. Dadurch wecken viele Düfte intuitiv Assoziationen, die für Entspannung und Wohlbefinden stehen. Genau wie der Klang unseres Lieblingssongs eine ganze Welt in uns auferstehen lässt, vermag der Duft von frischem Sandelholzrauch in uns positive Stimmungen zu wecken. Dieser Effekt passiert unterschwellig, ohne dass wir uns dagegen „wehren“ könnten.

Wertvolle Vorteile – und wie man sie ganz einfach nutzen kann

Riechen ist zu einem gewissen Teil „Geschmackssache“. Jeder Duft weckt bei jedem von uns individuelle Erinnerungen. Dennoch gibt es – analog zu Medikamenten oder Nahrungsmitteln – allgemein gesicherte Erkenntnisse, wie sich Duftmoleküle auf den menschlichen Körper auswirken. Salbei etwa regt in unserem Gehirn Rezeptoren an, die Beruhigung auslösen. Der Rauch von Fichtennadeln kann unsere Konzentration fördern. Dank seiner ätherischen Öle hilft er außerdem, die Atemwege zu befreien. Hochwertiges Rauchwerk kombiniert die positiven Wirkungen von Pflanzenstoffen in raffinierten Duft-Kompositionen. Vorausgesetzt, es kommen ausschließlich beste natürliche Zutaten wie feine Kräuter, ätherische Öle und kostbare Blütenpulver zum Einsatz.

Rituale sind wichtig – vor allem, wenn die Zeit dazu knapp ist

Gerade wenn der Terminkalender aus allen Nähten platzt, helfen Rituale, um uns zu entspannen. Räuchern ist praktisch, da wir es zusammen mit einer Lieblingsbeschäftigung zelebrieren können. Ein Patschuli-Duft ist ein hervorragender Begleiter, um konzentriert Musik zu hören oder zu lesen. Der Rauch der Hopfenpflanze kann helfen, zur Ruhe zu kommen und entspannt einzuschlafen. Aber auch für eine anregende Atmosphäre ist feines Rauchwerk bestens geeignet. Das Gefühl von Klarheit, das hochwertige Duft-Kompositionen erzeugen, hilft dabei, uns zu konzentrieren und uns von störenden Ablenkungen zu befreien. Durch den selbstverstärkenden Effekt von regelmäßigen Räucher-Ritualen gewinnen wir mit jedem Mal mehr Selbstvertrauen in uns und unsere Stärken.

Der Räucher-Klassiker – Agarbatti in natürlichen Duftnoten

Mit Räucherstäbchen kann man Düfte besonders einfach genießen und in den Alltag integrieren. Ihre Ursprünge liegen in Indien, das auch als „Mutter der Düfte“ gilt. Klassische indische Agarbatti (Indisch für Räucherstäbchen) werden seit Jahrhunderten erfolgreich in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. Auch bei der Aromatherapie sind Räucherstäbchen ein unverzichtbarer Bestandteil. Mit dem schwebend leichten Rauch schaffen sie einen angenehmen Duft, der lange im Raum verweilt und vor allem wegen seiner reinigenden Wirkung geschätzt wird. Wer sich und seine 30 Millionen Riechzellen also einmal mit einem Räucher-Ritual verwöhnen will, der könnte mit so beliebten Klassikern wie „Sandelholz“, „Lemongrass“, „Patschouli“, „Agarwood“ oder „Rose“ starten.

Autor: Gunnar

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2020-11-05T15:40:57+01:00

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